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Kleiner Junge in romantischer Abendsonnen im Familien Fotoshooting in München

Entspannt statt gestresst

Vor­be­rei­tung auf eu­er Fa­­mi­­lien­­fo­­to­­shoo­­ting: An al­les ge­dacht

Anja Jepsen Fotografin München

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Ihr erfahrt hier, wann ihr den Termin am besten legt, was ihr anzieht, wie ihr eure Kinder vorbereitet und was in die Tasche gehört. Dazu die Packliste, das Styling und Tipps, wie ihr entspannt ins Shooting geht

Die meisten Familien stellen sich vor dem Shooting ähnliche Fragen: Was ziehen wir an, machen die Kinder mit, und was müssen wir mitnehmen?

Damit euer Familienshooting entspannt abläuft und ihr authentische Bilder erhaltet, gebe ich euch hier Tipps für die Vorbereitung. Mit der richtigen Vorbereitung wird euer Shooting zu einem Erlebnis für die ganze Familie.

Das Wichtigste auf einen Blick

Kurz zu­sam­men­ge­fasst: Bil­der beim Spie­len, Ku­scheln und La­chen

Hier findest du die wesentlichen Inhalte des Beitrags kurz zusammengefasst:

  • Der beste Zeitpunkt für euer Fotoshooting ist eine Tageszeit, zu der die Kinder ausgeruht und satt sind, meist vormittags oder direkt nach dem Mittagsschlaf. Plant zusätzlich einen Zeitpuffer für die Anfahrt ein.
  • Stimmt eure Outfits farblich aufeinander ab, ohne dass alle exakt dasselbe tragen. Gedeckte Farben, Erdtöne und sanfte Pastelltöne wirken zeitlos, große Logos und grelle Muster lenken vom Wesentlichen ab.
  • Achtet beim Styling auf frisch gewaschene Haare, gepflegte Hände und saubere Fingernägel. Klebetattoos und Stiftkritzeleien auf Kinderarmen solltet ihr am Vortag abwaschen.
  • Bereitet eure Kinder einige Tage vorher spielerisch auf den Fototermin vor und lasst sie beim Outfit mitentscheiden. Verzichtet auf Aufträge wie „schön lächeln“, weil daraus gestellte Gesichter entstehen.
  • Packt Snacks, Wasser und Wechselkleidung ein, dazu das Lieblingskuscheltier oder Lieblingsspielzeug. Handys und Tablets bleiben besser in der Tasche.
  • Die wichtigste Vorbereitung ist eure Haltung: Es gibt kein perfektes Familienfoto, und entspannte Eltern führen zu entspannten Kindern.

Ausgeruht und satt

Wann soll­tet ihr eu­er Fa­mi­lien­shoo­ting le­gen?

Legt das Familienfotoshooting auf eine Tageszeit, zu der eure Kinder normalerweise ausgeruht und gut gelaunt sind. Bei kleinen Kindern ist das meist der Vormittag oder die Zeit direkt nach dem Mittagsschlaf. Vermeidet die Stunde kurz vor dem Essen und die Zeit kurz vor dem Schlafengehen.

Bei Babys und Kleinkindern entscheidet der Rhythmus, nicht das Licht. Ein müdes oder hungriges Kind bringt kein Shooting hervor, das euch später gefällt. Bei Schulkindern und Teenagern gilt Ähnliches: Direkt nach einem langen Schultag ist die Luft raus. Ein entspannter Nachmittag oder das Wochenende funktioniert besser.

Sprecht mit euren Kindern über die Planung und bezieht sie ein. Wer weiß, was auf ihn zukommt, kommt gelassener an.

Plant außerdem einen Zeitpuffer für die Anfahrt ein. Kommt lieber eine Viertelstunde zu früh als gestresst. Wenn ihr euch selbst unter Druck setzt, überträgt sich das sofort auf die Kinder, und man sieht es den Bildern an.

Farblich abgestimmt

Was zieht ihr zum Fa­mi­lien­fo­to­shoo­ting an?

Stimmt eure Outfits farblich aufeinander ab, ohne dass alle exakt dasselbe tragen. Gedeckte Farben, Erdtöne und sanfte Pastelltöne wirken zeitlos und lenken nicht von euren Gesichtern ab. Verzichtet auf große Logos, grelle Farben und auffällige Muster. Am wichtigsten ist, dass sich jeder in seiner Kleidung wohlfühlt.

Diese fünf Regeln decken das Meiste ab:

  • Zwei bis drei Farbtöne für die ganze Familie, dazu höchstens ein Akzent. Das reicht für ein harmonisches Bild.
  • Keine großen Aufdrucke und Logos. Sie ziehen den Blick weg von euch.
  • Bequem vor schön, besonders bei Kindern. Was kratzt oder einengt, sieht man an der Körperhaltung.
  • Schuhe mitdenken. Sie sind oft im Bild und werden regelmäßig vergessen.
  • Rechtzeitig aussuchen, damit Zeit bleibt, falls etwas nicht passt.

Die Kleiderwahl darf nicht zum Stressfaktor werden. Wenn ihr euch unsicher seid, schickt mir vorher gern Fotos eurer Outfits, dann schauen wir gemeinsam drauf.

Ausführliche Farbkombinationen, Beispiele pro Jahreszeit und die typischen Fehler findet ihr im Beitrag Outfits für euer Familienfotoshooting.

Kleine Details mit großer Wirkung

Wo­rauf soll­tet ihr beim Sty­ling ach­ten?

Achtet auf frisch gewaschene Haare, gepflegte Hände und saubere Fingernägel. Hände sind auf Familienfotos ständig im Bild, beim Halten, Umarmen und Tragen. Wascht Tattoos und Stiftkritzeleien von Kinderarmen ab. Große, glänzende Uhren und auffälliger Schmuck lenken ab, dezenter Schmuck setzt einen stilvollen Akzent.

Nimm dir am Shootingtag etwas Zeit für dich. Ob offen, geflochten oder hochgesteckt: Wähle eine Frisur, mit der du dich wohlfühlst. Ein Make-up darf gern etwas kräftiger ausfallen als im Alltag, weil die Bildbearbeitung Farbe schluckt. Wenn du dir etwas gönnen möchtest, empfehle ich dir gern eine Visagistin.

Für die Väter: frisch rasiert oder mit gepflegtem Bart, saubere Nägel, und die Frisur sitzt. Mehr braucht es nicht.

Bei Kindern sind es die Kleinigkeiten:

  • Klebetattoos und Filzstiftmalereien auf Händen, Armen und Beinen am Vortag entfernen.
  • Ein Haarband, ein Hut oder ein Schal kann ein schönes Detail sein.
  • Das Lieblingskuscheltier darf mit ins Bild, wenn es zu eurem Alltag gehört.
  • Barfuß ist eine guten Alternative zu Schuhen, gerade draußen.

Vorfreude statt Erwartungsdruck

Wie be­rei­tet ihr eu­re Kin­der auf das Shoo­ting vor?

Erzählt euren Kindern einige Tage vorher spielerisch vom Familien-Shooting und erklärt, wo ihr hingeht. Macht daraus etwas Schönes, aber gebt keinen Auftrag. Sätze wie „Du musst dann ganz lieb sein und schön lächeln“ setzen Kinder unter Druck und erzeugen genau das gestellte Lächeln, das ihr nicht auf den Fotos haben wollt. Lasst eure Kinder bei der Outfitwahl mitentscheiden. Was häufig gut funktioniert:

  • Ankündigen statt überraschen. Zwei bis drei Tage vorher reichen, öfter erwähnen als ausführlich erklären.
  • Das Lieblingsoutfit gewinnen lassen. Wer sein Lieblingsteil tragen darf, diskutiert am Shootingtag nicht.
  • Nicht das Lächeln üben. Geübtes Lächeln sieht man sofort. Kinder müssen auf keinem Foto in die Kamera lachen.
  • Bedenken ernst nehmen. Größere Kinder und Teenager sind oft skeptisch. Erklärt ihnen, dass es um ungestellte Momente geht und niemand posieren muss.

Und wenn es am Tag doch kippt: Das gehört dazu. Wir legen eine Pause ein und lenken ab. Meist entspannt sich die Lage von selbst, sobald die Kamera nicht mehr im Mittelpunkt steht.

Eure Packliste

Was soll­tet ihr zum Fa­mi­lien­shoo­ting mit­neh­men?

Packt Snacks und Wasser für alle ein, dazu Wechselkleidung für kleine Kinder. Nehmt mit, was eurem Kind Sicherheit gibt: Schnuller, Kuscheltier oder Lieblingsspielzeug.

Für die Kinder

  • Wechselkleidung, besonders bei einem Shooting draußen
  • Windeln und Feuchttücher
  • Schnuller, Kuscheltier oder Lieblingsspielzeug
  • Ein Haarband, eine Bürste, ein kleiner Kamm

Verpflegung

  • Wasser für alle
  • Snacks, die nicht krümeln, kleckern oder färben. Helle Kekse und Obst funktionieren gut, Schokolade und Beeren eher nicht
  • Ein Snack für nach dem Shooting, als Abschluss

Optional, aber wirkungsvoll

  • Seifenblasen. Sie bringen Kinder zuverlässig ins Spielen
  • Eine Decke für Pausen und für Bodenaufnahmen
  • Euer Haustier, wenn es Menschen gewöhnt ist. Sagt mir vorher Bescheid, dann stelle ich mich darauf ein

Handys und Tablets als Ruhigsteller solltet ihr besser beiseite legen. Sie lenken Kinder stark ab, holen sie aus dem Moment und der Blick wird leer.

Großeltern und Haustiere

Wer kommt mit aufs Fa­mi­lien­fo­to?

Alle, die zu eurer Familie gehören. Großeltern sind herzlich willkommen, Aufnahmen über mehrere Generationen sind später besonders wertvoll. Haustiere dürfen mit, wenn sie den Umgang mit Menschen gewohnt sind. Sagt mir vorher Bescheid, wer dabei ist, damit ich Zeit und Ablauf darauf abstimmen kann.

Bei einem Shooting über mehrere Generationen fotografieren wir in Konstellationen: die ganze Familie, die Großeltern mit den Enkeln, die Geschwister, jeder einzeln. Das braucht Zeit. Rechnet mit etwa zwei Stunden, damit wir alles in Ruhe einfangen und niemand hetzen muss.

Für Haustiere gilt: Packt Leckerlis und Lieblingsspielzeug ein, damit wir die Aufmerksamkeit lenken können. Draußen klappt das meist besser als drinnen.

Entspannt und ausgeruht ankommen

Am Tag des Fa­mi­lien­shoo­tings

Legt am Vortag alle Outfits bereit, inklusive Schuhen, Socken und Accessoires. Sorgt dafür, dass alle satt und ausgeruht sind, bevor wir uns treffen. Plant genügend Zeit für die Anfahrt ein und kommt lieber etwas zu früh. Alles Weitere übernehme ich.

Die letzte Vorbereitung ist die wichtigste, und sie steht in keiner Packliste: eure Haltung. Kinder spüren sofort, ob ihr entspannt seid oder gestresst. Wenn ihr gelöst ankommt, kommt die ganze Familie gelöst an.

Setzt weder euch noch eure Kinder unter Druck. Es gibt kein perfektes Familienbild. Die schönsten Aufnahmen entstehen, wenn ihr einfach ihr selbst seid: beim Spielen, beim Kuscheln, beim Lachen übereinander. Ein zerzauster Pony, ein Kind, das gerade wegläuft, ein Blick zwischen euch beiden. Genau daraus wird später die Erinnerung.

Wie der Tag dann konkret abläuft, vom Ankommen bis zur Bildauswahl, steht im Beitrag Ablauf eines Familienfotoshootings.

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Häu­fig ge­stell­te Fra­gen zur Vor­be­rei­tung des Shoo­tings

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Wenn du dich für ein Familienfotoshooting in München und Umgebung interessierst, findest du auf der Seite „Familienfotografie“ mehr Informationen.

Anja Jepsen Fotografin München

Die Autorin

Anja Jepsen

Anja Jepsen ist Fotografin in München mit Spezialisierung auf Schwangerschaft, Newborn, Baby und Familie. In über 1.000 Shootings und mehr als 7 Jahren hat sie erlebt, wie sehr Geduld und ein gutes Gefühl für den Moment zählen, gerade mit Schwangeren, Neugeborenen und kleinen Kindern. Sie ist bpp-zertifiziert und international ausgezeichnet. Über 300 Google-Bewertungen mit 5,0 Sternen bestätigen ihre Arbeit. Mehr über Anja Jepsen.